Hauptberuflich Bloggen: 8 abschreckende Gründe, die gegen die Karriere als Vollzeitblogger sprechen!

Hauptberuflich Bloggen: 8 abschreckende Gründe, die gegen die Karriere als Vollzeitblogger sprechen und die du unbedingt kennen solltest!

Selbständig: Als hauptberuflicher Blogger Geld verdienen

Es ist der Traum von so manchem Blogger: Online mit Bloggen Geld verdienen. Und das sogar hauptberuflich.

Das man als Blogger Geld verdienen kann, das sollte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein. Davon aber leben zu können, das ist wiederum eine andere Geschichte.

Von einem Bloggergehalt lebenund sogar die eigene Familie ernähren zu können stellt eine besonders große Herausforderung dar. Es ist zwar nicht unmöglich, aber eben eine wirklich schwere Arbeit. Nicht für umsonst bleibt es für zahlreiche Blogger ein Traum.

Für einige Blogger ist dies aber kein Traum (mehr), sondern absolute Realität. Sie haben es geschafft. Sie haben ihren Traum verwirklichen können und leben von ihren Blogger-Einnahmen.

Manche Blogger, die hauptberuflich bloggen, veröffentlichen sogar ihre monatlichen Einnahmen, sodass man gut einsehen kann, wie gut das online Business tatsächlich laufen kann.

Teilweise echt erstaunlich und verblüffend, wie hoch diese Blog-Einnahmen sein können. Da muss man sich erstmal kneifen, die Augen reiben und sich fragen, ob da wohl ein Zahlendreher oder ein anderer Fehler vorliegt. Spaß beiseite.

So manch Beruf kann da (finanziell) wirklich einpacken, was manche Blogger durch ihre Selbständigkeit monatlich erwirtschaften.

Liste: Mögliche Einnahmequellen als Blogger

Doch jetzt mal „Butter bei die Fische“:

Welche Einnahmequellen stehen einem Blogger eigentlich zur Verfügung?

Ich habe hier mal eine kompakte Liste erstellt, mit welchen gängigen Angeboten sich überhaupt Blog-Einnahmen generieren lassen:

  • Coaching / Consulting (Beratungen)
  • Online Webinare
  • Sonstige Dienstleistungen (Technischer Support usw.)
  • Verkauf eigener Produkte (Bücher, E-Books usw.)
  • Werbung (Banner, Link-Miete usw.)
  • Affiliate-Marketing / Partnerprogramme
  • Kooperationen
  • VG Wort
  • Ghostwriting

Diese verschiedenen Einnahmequellen machen vor allem eins sehr deutlich: Die Anzahl an Möglichkeiten, als Blogger Geld verdienen zu können, sind nicht gerade gering. Und das ist auch enorm wichtig. Dazu später mehr.

Sicherlich gibt es noch weitere Einnahmenquellen für Blogger, jedoch soll die Liste die am häufigsten verwendeten auflisten.

Spannend wird es vor allem auch dann, wenn sich durch das Bloggen ein passives Einkommen aufbauen lässt. Im verlinkten Artikel gehe ich bereits auf drei lukrative Einnahmequellen ein, mit denen man als Blogger ein passives Einkommen erwirtschaften kann. Und das sogar ohne viel Zeit, Aufwand und Stress!

Um überhaupt Einnahmen als Blogger generieren zu können -und das mit Absicht als Vollzeitblogger- der sollte sich im Voraus über die möglichen Gefahren, Herausforderungen, Nachteile, Schattenseiten und allgemeinen Schwierigkeiten informieren.

Nur so lässt sich herausfinden, ob der Beruf Blogger tatsächlich in Frage kommen kann oder ob man doch lieber die Finger davon lassen sollte.

Aus diesen Gründen möchte ich dir mit diesem Blog-Artikel aufzeigen, über welche Aspekte du dir im Vornherein Gedanken machen und eventuell die Idee als Vollzeitblogger schnell wieder vergessen solltest.

8 abschreckende Gründe, warum du hauptberuflich Bloggen an den Nagel hängen solltest!

Vollzeitblogger – Hauptberuflich bloggen

Grund #1: Hater, Trolle, Hacker und co.!

Sicherlich, es gibt gute Menschen auf dieser Welt. Aber eben auch Menschen, die dir nichts gutes wünschen.

Bösartige Menschen, die dich und deine Arbeit (Blog) angreifen. Und das wird leider so kommen.

Umso größer und bekannter du und dein online Blog werden, desto mehr Menschen mit negativen Absichten werden versuchen dich und dein online Business zum Scheitern zu bringen. Egal mit welchen Mitteln.

Maßnahmen, die gezielt deine Persönlichkeit und deinen Blog angreifen und Schaden zufügen sollen, können unteranderem sein:

  • Spam
  • Hasskommentare
  • Beleidigung
  • Drohung
  • Mobbing
  • Rufmord
  • Erpressung
  • DDoS-Attacken
  • Hacker-Attacken
  • usw.

Wie du anhand der Auflistung feststellen wirst, gibt es leider einige Optionen, die dich vom Bloggen und somit deinem Business abhalten können. Motive für dieses bösartige handeln finden solche Menschen ebenfalls. Da bin ich mir sehr sicher.

Sollte solch ein Fall eintreten, ist es umso wichtiger damit umgehen zu können, im besten Fall prophylaktische Maßnahmen zu ergreifen, die das verhindern sollen – genau das sollte eben auch deine Aufgabe sein. Zumindest solltest du dich dahingehend sensibilisieren und die Augen nicht vor solchen Situationen verschließen.

Bleibt also festzuhalten, dass es Menschen gibt, die dich klein machen oder direkt deinen Blog angreifen wollen – warum auch immer!

Fakt ist: Es wird der Tag X kommen, da wirst du diese negativen Erfahrungen sammeln müssen.

Es ist daher von hoher Priorität, dass du dir diese zwei Fragen beantworten kannst:

  1. Wie kann ich mich und meinen online Blog schützen?
  2. Wie gehe ich mit solchen Angriffen und Situationen um, sollten sie eintreten?

Problematisch wäre es, wenn du dir diese Fragen stellen musst:

Bin ich überhaupt in der Lage mit solchen Situationen umgehen zu können?

Und damit komme ich auch schon zum nächsten unangenehmen Aspekt, der gegen den Blogger Beruf spricht.

Grund #2: Psychische Herausforderung!

Schlimmer geht immer! Neben Grund Nummer eins wirst du höchstwahrscheinlich auch eine höhere psychische Belastung erfahren müssen. Gründe hierfür gibt es mehrere.

Ständig dieser innere Druck. Vielleicht sogar Angst. Existenzangst.

Ständige Kalkulationen und die Fragestellung, ob die generierten Blog-Einnahmen ausreichen, um alle (Fix-) Kosten zu decken und überhaupt davon leben zu können.

Es ist ja schließlich nicht so, dass ein Blog nur Einnahmen erzielt. Solch ein online Blog verschlingt Kosten und Ausgaben, die nicht gerade gering ausfallen müssen. Gängige (monatliche) Blog-Ausgaben sind unteranderem:

  • Webhosting
  • Lizenzen
  • Equipment
  • DSL/Mobilfunk
  • Steuerberatung

Doch nicht nur das Thema Geld kann zur psychischen Belastung beitragen.

Auch die Tatsache, dass du professionelle Arbeit kontinuierlich abliefernmusst, kann dich selbst blockieren.

Was tun, wenn du keinerlei Inspiration, neue Ideen und gar Motivation schöpfen kannst? Was tun, wenn der Blog nicht so läuft, wie du es dir vielleicht vorgestellt hast? Komme ich aus diesen Tief wieder raus?

Alles Fragen, die dich innerlich zerbrechen lassen können.

Eine weitere psychische Belastung kann durchaus die Trennung zwischen privat und beruflich darstellen.

Schatz, heute abend muss ich noch einen spontanen Auftrag erledigen. Unseren gemütlichen Kino-Abend muss ich daher leider verschieben.

Oder häufig zwischendurch die Mails auf der Apple Watch checken – so richtig abschalten und privates und berufliches trennen kann dauerhaft die Beziehung gefährden. Die Kunst, mit dem Partner passende Kompromisse zu finden, ist oftmals nicht leicht. Hast du einen Partner, der dein Vorhaben als hauptberuflicher Blogger  nicht befürworten sollte, kann das ein ein sehr großes Problem darstellen. Ob du und allgemein die Beziehung das langfristig Aushalten wird? Ziemlich fraglich.

Die hohe psychische Belastung als Vollzeitblogger wird mit Sicherheit sehr unterschätzt, was womöglich den stillen Untergang der Blog-Karriere bedeuten könnte, sollte keine gute Balance zustandekommen.

Grund #3: Arbeit statt Hobby!

Falls du bereits Erfahrungen im Bereich Bloggen sammeln konntest oder gar schon einen Blog als Hobby betreiben solltest, weißt du, welches hohe Maß an Motivation, Zeit, Disziplin usw. vorhanden sein muss, um eine gute Arbeit (beispielsweise guten Content) leisten zu können.

Hinter einem hochwertig-erstellten Blog-Artikel steckt eben nicht nur viel Zeit und Recherche, sondern auch enorm viel Planung, Strukturierung und gar Herzblut. Und das sind noch längst nicht alle Aspekte, die für eine Blogpost-Erstellung notwendig sind. Bis ein Blogger auf den „Veröffentlichen“ Button klickt, können zahlreiche Stunden oder auch gern mal Tage vergehen.

Viele unterschätzen diese aufwendige Arbeit. Ein Grund mehr, diesen Aspekt hier aufzuführen.

Und jetzt kommt erstmal der Hammer: Statt Hobby ist dies nun dein tägliches Brot. Du musst es rund um die Uhr tun, da du sonst keine Blog-Einnahmen erzielen wirst.

Wenn du dich nicht bewegst, wirst du auch nichts bewegen können!

Wenn du also keinen neuen Content produzieren wirst, könnte das tatsächlich einen Blog-Stillstand bedeuten. Dementsprechend könnte sich das auch in deinen Blog-Einnahmen widerspiegeln.

Stellt sich die entscheidende Frage:

Arbeit statt Hobby – Ob deine Motivation weiterhin die gleiche sein wird?

Grund #4: Harte Konkurrenz!

Online Blogs gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Täglich kommen neue Blogs hinzu.

Diese Situation solltest du dir bewusst machen.

Du und dein Blog seid nicht alleine im Netz. Da gibt es eben noch zig‘ andere mehr, die genauso denken wie du und vielleicht auch die gleiche Absicht haben wie du.

In Anbetracht dessen solltest du dir also stets Gedanken um eine wirklich harte Konkurrenz machen.

Was macht dich und deinen Blog so einzigartig? Mit welchen Content, Angeboten, Skills und so weiter und sofort  wirst du dich von der Konkurrenz abheben?

Um hauptberuflich stets aus der Sonnenseite stehen zu können, solltest du dir diesbezüglich deine Gedanken machen. Und entsprechend anwenden.

Ansonsten wirst du im Netz einfach untergehen und auf lange Sicht keinen Erfolg mit deinem Blog verzeichnen können, welcher für deine Selbständigkeit jedoch von hoher Relevanz ist.

Grund #5: Selbst und ständig!

Ich hatte es bei Grund Nummer drei bereits mit einem Zitat kurz angerissen und möchte jetzt näher auf die Selbständigkeit eingehen.

Du und wirklich nur du wirst für Leistung sorgen (müssen), wenn du mit Bloggen hauptberuflich dein Geld verdienen möchtest.

Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Angestellten geben, der dir beispielsweise Content für deinen Blog bereitstellen wird. Die Texte stammen lediglich aus deiner Feder. Deine Ideen, deine Arbeit und schlussendlich auch dein Geld.

Solltest du beispielsweise (langfristig) erkranken, könnte das für dein online Business dramatische Folgen haben oder im schlimmsten Falle sogar das Aus bedeuten.

Das liegt daran, dass du keine neuen Aufträge und keinen eigenen Content erstellen kannst. Davon lebt aber nunmal dein Blog-Business und schlussendlich auch du sowie deine Familie.

Es liegt also stets an dir – Du musst wortwörtlich selbst und ständig professionell arbeiten. Da ist tatsächlich was dran, was man absolut nicht unterschätzen sollte!

Grund #6: Immer up2date!

Als hauptberuflicher Blogger solltest du stets offen für neues sein. Du könntest schließlich einen wichtigen Trend verpassen.

Die heutigen Follower, Leser usw. sind vor allem auf gängigen sozialen Netzwerken und Plattformen unterwegs. Es ist daher wichtig, dass du diese regelmäßig über beispielsweise neue Blog-Artikel informierst.

Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest, YouTube. Um mal eine Handvoll begehrte Netzwerke zu nennen.

Dort ebenfalls als Blogger aktiv zu sein und somit auch die (Stamm-)Leser mit neuen Postings zu versorgen und allgemein mit ihnen in Kontakt bleiben zu können, kostet ebenfalls viel Pflege und Arbeit.

Darüber machen sich wahrscheinlich wenige einen Kopf, obwohl dies wirklich wichtig ist.

Kennst oder kanntest du die Social Media App Vero? Sie hat regelrecht einen Hype ausgelöst. Plötzlich hieß es sogar: VERO – True social – das nächste Instagram!

Diesem Vero Hype bin ich natürlich gefolgt. Auch aus Angst, etwas zu verpassen.

An sich war Vero eine echt tolle Social Media App. Leider konnte sich dieses soziale Netzwerk nicht durchsetzen und ist mittlerweile nicht mehr in aller Munde.

Doch was wäre gewesen, wenn dieses soziale Netzwerk tatsächlich Facebook oder Instagram den Rang abgelaufen hätte?

Das Internet ist stets im Wandel. Grund genug, diese Neuerungen nicht zu verpassen, sondern die Chance zu nutzen, auch um in der Bloggerwelt weiterhin Fuß fassen zu können.

Stets und ständig up2date sein – kannst und möchtest du das als Vollzeitblogger sein?

Grund #7: Eine Geldquelle reicht nicht!

Liebe Publisher, das Partnerprogramm „XYZ“ macht vorübergehend Pause. Ab jetzt werden die Klicks/Sales/Leads nicht mehr vergütet. Das Programm sollte aber in Kürze wieder aufgenommen werden. Ihre Partnerschaft bleibt erhalten. Sie werden über diesen Weg informiert, wenn das Partnerprogramm wieder gestartet wird. Vielen Dank für Ihre bisherige Unterstützung und weiterhin viel Erfolg!

Pause? Also vorerst kein Geld mehr!

Noch Schlimmer sieht es aus, wenn du als hauptberuflicher Blogger auf Afilliate Partnerprogramme setzt, die nicht pausieren, sondern für immer beendet werden. Deine Geldquelle, mit der du (hohe) monatliche Einkünfte erzielst, wäre von jetzt auf gleich Geschichte.

Das kann durchaus Geldsorgen oder sogar Existenzängste bedeuten und auslösen.

Vor allem dann, wenn es sich um ein lukratives Partnerprogramm handelt, was womöglich einen relativ großen Anteil an Blogeinnahmen generiert.

Daher wäre es fatal, wenn du mit deinem Blog lediglich auf eine Geldquelle setzen würdest.

Als hauptberuflicher Blogger ist es umso wichtiger, aus mehreren möglichen Einnahmequellen zu schöpfen.

Zu groß ist die Gefahr, dass eine Geldquelle wegbricht und schlimmstenfalls dir und dein Blog Geschäft auf gut deutsch das Genick bricht.

Weitere Gründe gegen lediglich eine Einnahmequelle

Diese können sein:

  • Accountschließung (zum Beispiel bei einem Verstoß gegen die Teilnahmebedingungen usw.)
  • Plattformschließung (eine Plattform geht für immer offline, so beispielsweise Everlinks.net)
  • Insolvenzverfahren (schwierige Situation mit der Fragestellung „wie geht es weiter?“)

Als Vollzeitblogger musst dir also stets Gedanken machen, wie du permanent Geld verdienen kannst ohne dabei „alles auf eine Karte“ zu setzen. Da gehört ebenfalls der Mut dazu, neue Dinge auszuprobieren.

Ob du mit diesem doch so wichtigen Aspekt umgehen und passende Einnahmequellen finden kannst?

Grund #8: Unvorhersehbare Situationen!

Unvorhersehbare Situationen sprechen ebenfalls gegen die Karriere als Vollzeitblogger, da sie eben nicht planbar sind und sicherlich zu den ungelegensten Zeiten eintreten, die für komplettes Chaos sorgen und somit dich sowie dein online Business bedrohen und gar komplett vernichten können.

Liste mit unvorhersehbaren Situationen

Unvorhersehbare Situationen können zum Beispiel sein:

  • Nicht bezahlte Rechnung
  • Abstrafung
  • Abmahnung
  • Algorithmusänderung
  • Computerausfall
  • Serverausfall
  • Neue Internetstandards
  • Blog gehackt
  • Krankheit

Wie solch eine Situation das Blog-Business ganz schnell vernichten kann, möchte ich dir anhand zwei einfachen Beispielen erläutern:

Beispiel #1: Die Google Penalty

Solltest du gegen die Google Richtlinien für Webmaster -in welcher Form auch immer- verstoßen, so musst du mit einer Google Penalty (Strafe, Abstrafung, negative Sanktion) rechnen. Und diese kann sogar zur De-Indexierung deines online Blogs führen. Das könnte das Aus für deinen Blog sein!

Dein Blog und somit auch dein Content (Blog-Artikel usw.) werden bei einer De-Indexierung einfach nicht mehr in den Suchergebnissen bei Google gelistet. Eine absolute Katastrophe, da oftmals eine große Anzahl an Besucher -dank der Suchmaschine Google- den Weg zu deinem Blog finden!

Die wohl gravierendsten Folgen für dein Blog stehen damit fest: Kein Traffic. Keine Besucher. Kein Umsatz. Kein Geld.

Ein Teufelskreis, der schlimmer nicht sein könnte!

Das mag hart klingen, ist aber absolute Realität:

Der Ausschluss aus den Suchmaschinen-Ergebnissen (allen voran Google) könnte schlussendlich dein Blog-Todesurteil sein.

Mag sein, dass es noch andere Suchmaschinen gibt, jedoch ist und bleibt die Suchmaschine Google die relevanteste und begehrteste, die weltweit auch am meisten verwendet wird. Auch in Zukunft wird Google die Nummer 1. bleiben. Da bin ich mir sehr sicher.

Beispiel #2: Die Abmahnung

Du öffnest den Briefkasten und stellst fest, dass es sich um eine Abmahnung handelt. Du hast gegen ein Urheberrecht verstoßen und wirst nun fleißig zur Kasse gebeten.

Eine entsprechende Versicherung, die solche Fälle automatisch klärt, hast du in diesem Falle nicht.

Auch dein spontan organisierter Anwalt kann dich aus dieser Situation nicht retten, sodass du die Strafe beziehungsweise Kosten tatsächlich tragen musst. Bitter!

Solch eine Abmahnung ist meist sehr kostspielig. Mit ein paar Hundert Euro ist es meist nicht getan. Das kommt natürlich auch auf den Sachverhalt und den Verstoß an. Solltest du außerdem einen Anwalt hinzuziehen, muss dieser ebenfalls honoriert werden.

Die Summe, die du im schlimmsten Falle tragen musst, kann sich somit auf mehrere Tausend Euros belaufen. Eine Summe, die du eventuell gar nicht bezahlen kannst. Das wäre dein Untergang!

Diese (lediglich) zwei Beispiele sollen verdeutlichen, wie schnell solch eine unvorhersehbare Situation eine Blogger Karriere zerstören kann.

Fazit

100% Beruf Blogger: Geld verdienen ja, aber auch wirklich hauptberuflich?

Als Blogger lässt sich durchaus online Geld verdienen. Keine Frage. Anders sieht es aus, wenn man sich als Blogger selbständig machenmöchte und somit auch die eigene Familie ernährt werden muss. Blog-Einnahmen im höheren vierstelligen Bereich sind meines Erachtens von hoher Priorität. Diesen Soll stets zu einem Ist-Zustand zu machen ist tatsächlich eine sehr große Herausforderung, die vor allem auch enorm viel Zeit, Geduld, Disziplin und Herzblut kostet. Doch damit nicht genug. Wie du bereits im Artikel lesen konntest, liegen einige (schwere) Steine auf den Weg zum Vollzeitblogger. Es gibt tatsächlich einige Gründe, die gegen das hauptberufliche Bloggen sprechen. Bist du dieser Karriere wirklich gewachsen?

Wie bei allen anderen Berufen auch, gibt es Vor- und Nachteile, die man einfach wissen sollte.

Ich werde einfach hauptberuflich Blogger und verdiene damit mein Geld!

Ganz so einfach -wie manche sich das vielleicht vorstellen- ist es eben nicht.

Es ist tatsächlich eine schwer zu beantwortende Frage, ob sich der durchaus weite Weg als Vollzeitblogger lohnt oder ob man sich eingestehen muss, dass es mit der Blogger Karriere leider nichts werden wird.

Du musst schlussendlich selbst abwägen und einen für dich passenden Entschluss treffen.

Ich hoffe ich konnte dir bei deiner Entscheidung weiterhelfen.

Du kennst jemanden der die Absicht hat als Blogger hauptberuflich Geld verdienen zu wollen? Teile diesen Artikel. Jedoch nicht um die Person einzuschüchtern, sondern um die Nachteile und Schattenseiten aufzeigen zu können. Somit kannst du der Person helfen, sodass eine leichtere Entscheidung getroffen werden kann.

In meiner Aufzählung fehlt deiner Meinung nach ein wichtiger Grund, der ebenfalls gegen die Karriere als Vollzeitblogger spricht? Sehr gern lade ich dich zur Diskussionsrunde ein. Schreibe jetzt einen Kommentar.

Du hast noch weitere Fragen zum Thema hauptberuflich bloggen? Gerne möchte ich dir deine noch offenen Fragen beantworten. Hinterlasse mir jetzt deinen Kommentar. Ich werde dir zeitnah antworten. Bis gleich.

Über GodLikeNews

Hey, ich bin José, ich bin 32 Jahre jung, wohne in der Kulturstadt Weimar und bin Betreiber des Multi-Themen-Blog's GodLikeNews. Ich bin Blogger aus Leidenschaft, schreibe über "Gott und die Welt" - sprich über alle Themen die für mich und dich relevant und interessant sind bzw. sein können, sodass sich unteranderem viele Tipps, Tricks, Erfahrungen und Tests in meinen Artikeln wiederfinden. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen meiner Artikel.

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3 Kommentare

  1. Vielen Dank für diesen ausführlichen und äußerst informativen Beitrag zu einem Thema, das immer wieder kontrovers diskutiert wird. Du hilfst mit diesem Blogpost bestimmt vielen „Einsteigern“, die sich gerade fragen, ob sie versuchen sollen, mit dem Bloggen ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

    Ich habe vor 10 Jahren mit dem Bloggen angefangen. Aus Spaß. Und so ist es noch heute: bloggen ist immer noch ein Hobby. Es macht mir immer noch viel Spaß, und inzwischen erhalte ich hin und wieder auch mal ein paar Euros für einen gesponserten Post. Dennoch bleibt es mein Hobby, denn ich will nicht an den Punkt drei Deiner Liste kommen: wenn der Blog zur Einnahmequelle wird, dann hört der Spaß auf und fängt die Arbeit an. Ich bräuchte einen Plan und ein Ziel. Beides will ich für meinen Blog nicht einrichten. Aber das entscheidet am Ende natürlich jeder für sich selbst :-)

  2. Danke für diesen Beitrag.

    ich werde auch oft gefragt, warum ich meinen Blog nicht monetarisiere und das beruflich mache. Als Gründe nenne ich dann oft viele der von Dir genannten Gründe.

    Und es kommt, zumindest bei mir, noch ein weiterer Punkt hinzu. Aktuell kann ich schreiben, wann ich will und wenn ich Lust habe. Ich habe mal zwei, drei Reise-Kooperationen gemacht. Das war auch toll, hat ein paar Euro eingebracht und wir konnten kostenlos reisen. Aber, plötzlich musste ich was schreiben, ich musste bis zum Termin XY einen Beitrag veröffentlichen. Plötzlich war da Druck hinter. Und das hat mir, im Zusammenhang mit dem Blog, nicht gefallen. Es fühlte sich falsch an.

    Dazu würde ich nie auf die Idee kommen, einen sicheren Job im öffentlichen Dienst für ein Abenteuer aufzugeben. Das nennen einige Hamsterrad, besonders irgendwelche 22-jährigen Lebens-Gurus. Ich nenne es soziale Sicherheit, die ich nicht missen möchte.

    Daher, ich betreibe den Blog weiter als Hobby und habe meine Freude daran.

    LG Thomas

    • Hey Thomas, das mit dem „Druck“ kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich bin mir sicher das dir lediglich die gesetzte Deadline aufstößt, weil du ja sonst frei bist und schreiben kannst, wann du willst. Und klar, wenn sich das generell nicht gut anfühlt, solltest du das auch nicht ändern. Das mit dem sicheren Job ist wirklich eine Sache der Perspektive. Solange du happy mit deinem Job bist – bleib auch dabei :-) Zufällig habe ich heute meinen Antrag zwecks Aufhebungsvertrag abgegeben – und ja, mein Job ist sicher, aber ich war eben nicht so richtig zufrieden. Daher habe ich entschieden, 2021 neue berufliche Wege zu gehen. Ich liebe Herausforderungen und breche gern meine eigenen Wachstumsbremsen. Und klar, beim Bloggen bleibe ich – auch mit YouTube gehts weiter …

      VG José

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