Wie man am besten in deutsche Aktien investiert

Wie man am besten in deutsche Aktien investiert

Ein Anleger, der von 1996 bis 2015 sein Geld in den DAX investiert hat, verbuchte in zehn von 20 Jahren eine jährliche Rendite von mehr als 20 Prozent.

Natürlich gab es auch weniger gewinnbringende Phasen – in drei der 20 Jahre verlor der DAX nämlich auch über 20 Prozent.

Blickt man aber auf die gesamte Anlagedauer, so konnte der Anleger jedoch eine durchschnittliche Rendite von 8,1 Prozent/Jahr erzielen.

Eine derartige Rendite ist schon Grund genug, sich ab sofort mit dem Thema Aktien zu befassen.

Doch wie gefährlich ist der Aktienmarkt tatsächlich? Mit ein paar Tipps und Tricks lassen sich die Gefahren vermeiden und das Risiko reduzieren, sodass man sich am Ende über Gewinne freuen und nicht nur über hohe Verluste ärgern muss.

Los gehts.

Warum man dennoch nicht nur in den DAX investieren sollte

Der DAX, der deutsche Aktienindex, umfasst jene 30 Unternehmen, die den höchsten Börsenwert haben.

Er ist der wichtigste und mit Abstand der bekannteste Index des Landes.

Doch Bekanntheit und/oder Beliebtheit sollten nie die Grundlagen sein, wenn es um die Beantwortung der Frage geht, ob es sich um eine empfehlenswerte Geldanlage handelt.

Wer sich mit einem langfristigen Vermögensaufbau beschäftigt, der sollte immer auf eine breite Streuung achten.

Das heißt, wenn man in Aktien investiert, dann ist es ratsam, wenn sich die Aktiengesellschaften in verschiedenen Ländern und in unterschiedlichen Branchen befinden.

Wer ganz sicher gehen will, der sollte niemals das gesamte Kapital in einen DAX-ETF investieren, sondern dieses Investment in die gewählte Anlagestrategie miteinfließen lassen.

Natürlich hat der DAX -zumindest historisch betrachtet- in den letzten 20 Jahren eine durchschnittliche Jahresrendite von über 8 Prozent erzielen können, doch der Umstand, dass die Verlustrisiken gerade einmal auf 30 deutsche Unternehmen verteilt sind, macht das Investment doch riskant. Zudem darf man nicht vergessen, dass ein Fünftel der im DAX befindlichen Unternehmen in der Automobilbranche daheim sind – so gibt es Daimler, BMW, VW und den Zulieferer Continental.

14 Prozent sind in der Chemie- und Pharmaindustrie (Merck, BASF, Bayer) daheim. Wer jetzt noch die Banken- und Versicherungsbranche (Commerzbank, Münchener Rück, Allianz, Deutsche Bank) hinzunimmt, der hat bereits die 50 Prozent-Marke im DAX geknackt.

Aufgrund der Tatsache, dass nur wenige Branchen im DAX vertreten sind, können schlechte Nachrichten zu erheblichen Kursverlusten führen – es geht also nicht darum, dass der Anleger in die Entwicklung der deutschen Wirtschaft setzt, sondern vielmehr in einige wenige Branchen investiert, sodass keinesfalls von einer breiten Risikostreuung die Rede sein kann.

Angebote vergleichen – nicht jede Bank hat attraktive Konditionen

Wer Aktien kaufen will, der braucht ein Wertpapierdepot, das bei einer Filial- oder Direktbank eröffnet werden kann.

In dem Wertpapierdepot werden die erworbenen Aktien, Zertifikate und auch Fondsanteile verwahrt.

Wichtig ist jedoch, dass im Vorfeld ein Vergleich der unterschiedlichen Angebote durchgeführt wird. Es gibt heutzutage nämlich noch immer Banken, die Verwaltungs- oder auch Depotführungsgebühren in Rechnung stellen. Mitunter können das um die 30 Euro/Jahr sein. Kosten, die problemlos vermieden werden können.

Direktbanken bieten in der Regel immer eine kostenlose Kontoführung an.

Auch einige Filialbanken verzichten bereits auf diese Gebühr.

Wer also auf der Suche nach einer Bank für das Wertpapierdepot ist, der sollte unbedingt darauf achten, dass für die Kontoführung keine Kosten in Rechnung gestellt werden.

Natürlich darf man sich aber nicht nur auf die Kontoführungsgebühren konzentrieren – im Vorfeld muss natürlich auch überprüft werden, wie hoch etwaige Orderprovisionen sind. Einerseits gibt es fixe Orderprovisionen, andererseits gibt es auch Modelle mit volumenabhängigen Gebühren.

Hohe Gewinne = hohes Risiko

Zu Beginn sollte man kleinere Beträge in Aktien investieren.

Zudem ist es wichtig, dass nur Geld verwendet wird, das man „nicht benötigt“ – das heißt, einerseits kann man für einen längeren Zeitraum auf das Geld verzichten, andererseits ist es auch zu verschmerzen, wenn das Geld „verloren“ wird. Denn jeder Aktienkauf ist riskant – am Ende kann auch ein Totalverlust möglich sein.

Natürlich geht das höhere Risiko aber auch mit einem höheren Gewinn einher – das heißt: Entscheidet sich der Anleger für eine riskante Strategie, die mitunter zu einem hohen Gewinn führen kann, muss er sich bewusst sein, dass es auch zum erheblichen Verlust kommen kann, wenn sich der Markt in die andere Richtung bewegt.

Somit sollte schon zu Beginn klar sein, ob der Anleger lieber einen langsamen Gewinnaufbau mit geringem Risiko oder mitunter hohe Gewinne in kürzester Zeit einfahren will, dafür aber ein hohes Risiko akzeptiert, sodass mitunter auch ein Totalverlust möglich ist.

Gewinne laufen lassen und die Verluste begrenzen

Während ein Trader immer schnelle Rendite erzielen will, so will der Anleger langfristig in mehrere erfolgreiche Unternehmen investieren und an der Erfolgsgeschichte teilhaben.

Dabei darf nie das Motto „Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen“ aus den Augen verloren werden. Denn stellt der Anleger fest, dass sich der Markt in die andere Richtung bewegt, sollte man den Verlust begrenzen und sich damit abfinden, diesmal auf das falsche Pferd gesetzt zu haben.

Auch wenn die letzten Jahre durchaus positiv für DAX-Investoren waren, so heißt das nicht, dass es auch in Zukunft so sein wird.

Wer sein Geld in Aktien investiert, der sollte immer auf die Diversifikation achten – das heißt, in Aktiengesellschaft investieren, die in unterschiedlichen Ländern und in verschiedenen Branchen daheim sind.

Über GodLikeNews

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