Mit Dialekt werben: Ist Werbung mit Dialekt sinnvoll?

Mit Dialekt werben - Ist Werbung mit Dialekt sinnvoll
Mit Dialekt werben – Ist Werbung mit Dialekt sinnvoll

Im TV und auch im Radio hören wir ihn immer wieder: den Dialekt. Es muss dabei nicht unbedingt der Regionalsender sein.

Weltbekannte Exporte setzen ebenfalls auf ihn. Eines der bekanntesten Beispiele hierfür stellt der bekannte Fußballverein FC Bayern München dar. Deren Spruch „Mia san mia“ ziert nicht nur zahlreiche Fanartikel.

Er wurde auch in der offiziellen Hymne des Fußballvereins verewigt.

Darüber hinaus nutzen weitere Unternehmen den Dialekt als Marketing-Mittel.

Es verwundert nicht. Einerseits ist er ein Alleinstellungsmerkmal. Andererseits verbinden ihn Menschen mit Heimat und Tradition.

Daher stellen sich immer mehr Anbieter die Frage, ob auch sie mithilfe ihres Dialekts werben sollten. Eine durchaus berechtige die Frage.

Dazu jetzt weitere wertvolle Informationen.

Der Dialekt als Alleinstellungsmerkmal?

Wenn Angebote vergleichbar sind, führt am Alleinstellungsmerkmal kein Weg vorbei. Dieses veredelt ein Produkt oder die Dienstleistung mit einer individuellen Note. Im Umkehrschluss führt das zu einem gestärkten Image. Darüber hinaus zeigt der Dialekt Persönlichkeit. Diese ist die Basis für den Aufbau einer begeisterten Community.

Zugleich spielt er im regionalen Marketing seine Stärken aus. Der Dialekt verbindet hier sogar auf einer tieferen Ebene. Schließlich begegnen Anbieter ihrer Zielgruppe dank ihm auf Augenhöhe.

Neukunden können dadurch noch gezielter erreicht werden, was in Kombination mit einer erfahrenen SEO Agentur in Nürnberg zu noch besseren Marketing-Ergebnissen führt.

Weitere Dialekt Vorteile im Marketing

Der Dialekt im Marketing bleibt hängen.

Das überrascht nicht. Schließlich ist die meiste Werbung auf Hochdeutsch oder auf Englisch gehalten. Auch eine sprachliche Mischung ist möglich.

Nutzen Unternehmen hingegen einen auf Dialekt basierenden Werbespruch, heben sie sich automatisch vom Wettbewerb ab.

Dadurch bleiben sie mit ihrem Angebot besser im Gedächtnis. Das gelingt nicht zuletzt durch die Ansprache ihrer Zielgruppe auf emotionaler Ebene.

Vor allem eine lokale Zielgruppe verbindet die vor Ort gesprochene Sprache mit besonderen Erlebnissen.

Zugleich werden bestimmten Dialekten allgemeine Eigenschaften zugesprochen. So wirkt der bayerische Dialekt gemütlich und urig.

Die Berliner Schnauze wird hingegen mit Großstadtflair nebst urbaner Geselligkeit in Verbindung gebracht.

3 Impulse, um gut mit Dialekt werben zu können!

Mit Blick auf die Vorteile des Dialekts im Marketing wird klar: Er kann ein interessantes Mittel für die Gestaltung effizienter Werbemaßnahmen sein. Dennoch ist er kein Allheilmittel. So muss er einerseits zur Zielgruppe sowie zum eigenen Angebot passen.

Ist das nicht der Fall, wirkt er rasch deplatziert. Das gilt auch dann, wenn überregional geworben wird.

Potenzielle Kunden ohne Kenntnisse des Dialekts könnten von ihm genervt sein. Auch ist es möglich, dass sie ihn schlicht nicht verstehen. Darüber hinaus gibt es noch drei weitere Faktoren, auf die beim Werben mit Dialekt zu achten ist.

Impuls #1: Auf die Wahrnehmung des Dialekts kommt es an: Manche Dialekte sind beliebter als andere. Sächsisch und Berlinerisch etwa genießen in den neuen Bundesländern ein hohes Ansehen. Das Gegenteil ist jedoch im Westen der Bundesrepublik der Fall. Dort wird Kölsch und Bayerisch bevorzugt.

Impuls #2: Stereotypen mit Vorsicht genießen: Dialekte sind eng mit einer Region verbunden. Dadurch können überdurchschnittlich leicht lokale Stereotypen wie die vom Bier und Weißwurst liebenden Bayer in Lederhose entstehen. Diese pauschalen Bilder sind nicht überall beliebt – zu Recht.

Impuls #3: Dialekt funktioniert selten überregional: Die Werbung muss zur Zielgruppe passen. Daher ist es meist wenig sinnvoll, Menschen aus mehreren Bundesländern in einem bestimmten Dialekt anzusprechen.

Wie ist deine Einstellung zum Thema „Mit Dialekt werben – macht das Sinn?“. Konntest du bereits eigene Erfahrungen sammeln? Ich freue mich auf einen konstruktiven Diskurs und bin auf deinen Kommentar gespannt. Bis gleich.

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