7 zündende Tipps für erfolgreiche Werbetexte

Wer einen erfolgreichen Blog starten möchte, muss verschiedene Aspekte berücksichtigen.

Auf gut Glück mit dem Schreiben beginnen und hoffen, so neue Kunden anzusprechen oder bereits das bestehende Klientel bei Laune zu halten, geht in vielen Fällen schief.

Beim Erstellen eines Werbetextes sollte man daher auf Worte setzen, die beim Kunden beziehungsweise beim Leser bestimmte Handlungen hervorrufen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kunde oder Leser einen Kommentar verfassen oder gar ein Produkt kaufen soll.

Erfolgreicher Blog: Auf gut Glück mit dem Schreiben beginnen funktioniert nicht.
Erfolgreicher Blog: Auf gut Glück mit dem Schreiben beginnen funktioniert nicht.

7 Tipps für erfolgreiche Werbetexte

Tipp 1: Das Gerüst erstellen

Möchte man gleich mit seinem ersten Text einen großen Erfolg verbuchen, bereitet man sich nur unnötiges Kopfzerbrechen.

Schon alleine bei der Themenfindung setzen sich unerfahrene Texter oft derart unter Druck, dass sie kein einziges Wort zu Papier bringen.

Er sitzt stundenlang vor dem Computer und überlegt, über welches Thema er schreiben soll. Doch jeder Werbetexter sollte, wenn er am Anfang seiner Karriere ist, einfach mit dem Schreiben beginnen.

Textzeilen und Worte, die durch seinen Kopf wandern, sollten daher sofort notiert werden.

Wichtig ist, dass einmal mit dem Text begonnen wird, bevor sich der Texter mit dem Ziel, große Erfolge zu feiern, auseinandersetzt. Nur wer einmal mit dem Schreiben begonnen hat, hat ein Gerüst geschaffen, das er jederzeit aus- oder umbauen und anschließend perfektionieren kann.

Tipp 2: Keine Jubelwörter verwenden

Jeder hat schon einmal einen Text gelesen, in dem das beworbene Produkt derart bejubelt wurde, dass man schnell zu der Erkenntnis gelangt ist, dass hier durchaus nur auf Übertreibungen gesetzt wurde.

Am Ende sind Superlative zwar nett, um eine Geschichte zu schreiben, jedoch tatsächlich kein Erfolgsrezept für einen Werbetext.

Schlussendlich verstößt man mit der Verwendung zahlreicher Superlativen auch gegen das Gesetz des unlauteren Wettbewerbs – der Verbraucher darf nämlich nicht in die Irre geführt und die Konkurrenz nicht herabgewürdigt werden.

Wer daher in seinem Text sein Produkt mit den höchsten Tönen lobt und ausschließlich auf „Jubelworte“ setzt, wird am Ende einen nicht gesetzeskonformen Werbetext verfasst haben.

Übertreibungen und Jubelwörter haben in einem Werbetext nichts verloren.

Der Leser wird definitiv nicht angesprochen werden, sondern vorwiegend eine kritische Haltung gegenüber dem Produkt einnehmen.

Wer ein Produkt beschreibt, sollte daher den Nutzen beschreiben und den Leser mit hoher Textqualität überzeugen, dass er nach dem Lesen zu dem Entschluss kommt, das Produkt zu benötigen.

Tipp 3: Einen einfachen Beginn wählen

Ein guter Start ist es, sich zunächst eine gute Überschrift zu überlegen und mitunter einen Teaser verfassen.

Eine Kurzzusammenfassung, in der alle wesentlichen Vorteile aufgelistet werden, reicht oft schon aus, um ein Gerüst zu haben, auf dem weitergearbeitet werden kann.

Wichtig ist, dass die ersten Worte geschrieben werden. Viele Texter schwören auf derartige Verfahren, um einen interessanten, hochwertigen und überzeugenden Text zu schaffen.

Tipp 4: Vom „Ich“ zum „Du“

Sprich den Leser/Kunden stets mit "Sie" oder "Du" an.
Sprich den Leser/Kunden stets mit „Sie“ oder „Du“ an.

„Ich“ und „Wir“ – die wohl größten Fehler, die man bei der Ansprache von potentiellen Kunden machen kann.

Der Leser muss immer mit „Du“ oder „Sie“ angesprochen werden

Der Werbetexter sollte sich daher im Vorfeld die Frage stellen, wie er seinen Leser ansprechen möchte.

Außerdem kann er, wenn er seinen Leser direkt anspricht, noch besser die Bedürfnisse in den Vordergrund stellen.

Schlussendlich möchte man als Texter mit seinem Text dafür sorgen, dass der Kunde vom Produkt überzeugt ist.

Am Ende geht es nicht um den Text, sondern um das Ziel, den Kunden dahingehend zu bewegen, das Produkt zu kaufen.

Der Texter sollte sich daher auch in die Lage des Kunden versetzen und sich die Frage stellen, welche Informationen von Bedeutung sein könnten.

Was würde der Texter lesen müssen, um ein Produkt zu kaufen?

Tipp 5: Auf einfache Worte setzen

Ein Beispiel: Möchte man eine Bohrmaschine beschreiben, die besonders leise ist, geht man auf den Schalldruckpegel ein und setzt vorwiegend auf Fachbegriffe, wird er nur wenige Leser ansprechen können. Der gewöhnliche Hobby-Handwerker, der seinen Keller umbauen möchte und eine leise Bohrmaschine sucht, wird am Ende nichts mit dem Produkt anfangen können, weil er den Text nicht versteht.

Aus diesem Grund sollten Geschichten erzählt werden

Wie laut ist die Bohrmaschine tatsächlich? „Nicht lauter als das Zischen eines Kronkorkens“.

Gewonnen.

Der Leser kann sich plötzlich das Geräusch vorstellen und ist überzeugt, die Bohrmaschine kaufen zu wollen, da er das Geräusch kennt und weiß, dass es leise ist.

Ja! Genau das ist es! Es muss einfach "Klick" beim Leser/Kunden machen.
Ja! Genau das ist es! Es muss einfach „Klick“ beim Leser/Kunden machen.

Tipp 6: Geschichten statt Details

Zu Beginn sollte man alle Details ignorieren.

Sind produktabhängige Informationen notwendig, um den Leser zu überzeugen, können diese auch am Ende eingefügt werden.

Schlussendlich könnte der Text, wenn er von Anfang an mit Details „vollgestopft“ wird, überladen wirken.

Der Leser verliert relativ schnell das Interesse an dem Text, da er sich auch nur bedingt etwas vorstellen kann.

Die Verwendung zahlreicher produktspezifischer Details kann auch dazu führen, dass der Text an Qualität verliert, da kein Lesefluss aufgebaut werden kann.

Besser ist es also, eine „Geschichte“ zu erzählen.

Tipp 7: Das Angebot beschreiben

Ein guter Text beginnt mit der einfachen Beschreibung des Produkts

Farbe, Material, Größe – allesamt entscheidende Faktoren, die den Leser oft mehr als diverse Details interessieren.

Dabei sollte der Texter auch auf die Vorteile verweisen.

Der Leser möchte Informationen dazu haben, welche Vorteile er genießt, wenn er das Produkt erwirbt.

Was würde dem Kunden am Ende entgehen, wenn er sich für ein anderes Produkt entscheidet?

Fazit

Ein Werbetext ist zwar schnell geschrieben, sollte sich aber an verschiedene Regeln halten. Nur so wird der Leser am Ende zum Kunden, da er überzeugt wurde, das Produkt zu benötigen. Werbetexter sollten sich jedoch nicht im Vorfeld unter Druck setzen; wichtig ist, dass zuerst einmal ein Text geschrieben wird – Zeit, um jenen zu perfektionieren, bleibt auch dann noch, wenn der Text in seiner Rohfassung fertiggestellt wurde.

Du hast noch weitere wertvolle Tipps, um erfolgreiche Werbetexte zu schreiben? Sehr gern kannst du auch weitere Beispiele auflisten. Ich freue mich auf deinen Kommentar.

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