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Altenpflege hat auch positive Seiten

Missstände in der deutschen Altenpflege

In den letzten Tagen und Wochen schockten Bilder, Video-Szenen sowie anderweitige Schlagzeilen, welche unteranderem dem Undercover „Team Wallraff“ in der Altenpflege Branche zurückzuführen sind, die ganze Nation. Das Thema, Missstände in der deutschen Altenpflege, sorgte für ordentlich Gesprächsstoff und führten zu einigen Diskussionen. Dies wirft natürlich einen schlechten Schatten auf die Altenpflege in Deutschland, sodass das Image der Altenpflege wieder negativ beeinflusst wird. Doch ist die Altenpflege wirklich immer so schlimm, wie es Medien und co. berichten? Dazu jetzt mehr.

Ich möchte behaupten, dass das Image der Altenpflege generell nicht wirklich positiv da steht – Leider. Genau solche Undercover Einsätze, wie zum Beispiel durch das „Team Wallraff“, bestärken dieses negative Image durch die gezeigten Bilder, Moment- sowie Videoaufnahmen. Klar, auch ich war enorm geschockt, was da zum Beispiel im Altenpflegeheim Sankt-Josef-Heim in München abgeht. Ein absolutes No-Go, das ist Fakt. Die TV Reportage zeigte unteranderem einen schrecklichen Alltag im Altenheim. Das Haus hatte eine Note 1,0 durch den MDK bekommen. Ich persönlich halte nicht allzu viel von der Benotung durch den MDK. Eine Überprüfung aller Altenheime durch Heimaufsicht und MDK finde ich generell nicht schlecht, jedoch finde ich die Benotung fürchterlich. Doch darauf möchte ich jetzt nicht eingehen.

Solch negative Aufnahmen sind gefundenes Fressen für Medien. Doch die Altenpflege hat auch positive Seiten, welche ich durchaus bestätigen kann, da ich seit Mitte 2009 selbst aktiv in der Altenpflege tätig bin. Vom anfangs Zivildienstleistenden, hin zur ungelernten Pflegekraft und nun auf den Weg zur Pflegefachkraft. Mittlerweile habe ich die Ausbildung zur examinierten Fachkraft begonnen, da mir der Job enorm viel Spaß macht, ich viel Freude bei meiner Arbeit habe und ich natürlich schöne Momente mit den Bewohnern/Klienten genießen darf. Es gibt nichts schöneres, als das Lächeln eines Klienten, die Zeit gemeinsam zu genießen und es den alten Menschen so schön und angenehm wie möglich zu gestalten – schließlich hat er es auch verdient! Die drei S – satt, sauber und still, welche öfter im Munde sind, stimmen so natürlich nicht. Klar, die Zeit ist eng bemessen, jedoch nimmt man sich einfach die Zeit, die der ältere Mensch auch wirklich braucht. Ich kenne kaum einen anderen Job, in dem man von den Klienten so wertgeschätzt wird, wie in der Altenpflege. Dieses „Danke“, was man von den alten Menschen bekommt, dieses entspricht wenigstens der Wahrheit. Das, was uns das Undercover „Team Wallraff“ da gezeigt hat, ist keineswegs alltäglich in unseren Altenheimen zu finden, da es so tolle Altenheime gibt, die den alten Menschen das bieten, was sie benötigen und auch bekommen. Ich finde es sehr traurig, dass im Bereich der Altenpflege nur negative Schlagzeilen gezeigt und verbreitet werden, sodass ich mit diesem Artikel, den ganzen negativen Schlagzeilen entgegentreten möchte. Ja klar ist der Job nicht gerade der einfachste, aber so wie er durch die Medien dargestellt wird, muss man sich ja fast fremdschämen.

Zeige mir eine Branche, in der es keine schwarzen Schafe gibt! Richtig, du wirst merken, dass in jeder Branche schwarze Schafe vertreten sind und diese natürlich dem Branchen Image schaden. Vermeiden kann man dies eher weniger. Es ist wirklich traurig, welche Aufnahmen durch das Undercover „Team Wallraff“ an das Licht gekommen sind, jedoch bin ich mir sicher, dass diese Aufnahmen kein Alltag in deutschen Pflegeheimen ist.

Das Problem sind straff-vorgegebene Zeiten, unverständliche Personalschlüssel, chronische Unterbesetzung sowie einige andere Kritikpunkte, an denen sich im Bereich Altenpflege, schnellstmöglich etwas ändern sollte, sodass der Beruf als Altenpfleger weiterhin Spaß machen kann und somit die Klienten eine professionelle Pflege und eine wunderbare Zeit in Anspruch nehmen können! Ein weiterer Punkt sind die Medien, welche meiner Meinung nach nur darauf warten, dass wieder eine negative Schlagzeile verbreitet werden kann. Diese sollten lieber mal positive Aufnahmen, Stories etc. aus der Altenpflege publizieren.

Zu guter Letzt

Ich erhoffe mir, dass ich den ganzen negativen Schlagzeilen in der Altenpflege etwas entgegentreten kann und wünsche mir, dass auch mal positive Schlagzeilen verbreitet werden. Teile diesen Artikel, wenn du der gleichen Meinung bist.

Bist du oder warst bereits selbst in der Altenpflege tätig? Deine Erfahrungen in der Altenpflege würden mich sehr interessieren. Ich würde mich über deinen Kommentar sehr freuen.

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Hey, mein Name ist José, ich bin 26 Jahre jung, wohne in der Kulturstadt Weimar und bin Betreiber des Multi-Themen-Blog's GodLikeNews. Ich bin Blogger aus Leidenschaft, schreibe über Gott und die Welt - sprich über alle Themen die für mich und dich interessant sind bzw. sein können - sodass sich unteranderem viele Tipps, Tricks, Erfahrungen und Tests in meinen Artikeln wiederfinden. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen meiner Artikel.

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2 Kommentare

  1. Ich bin seit 1983 in der Altenpflege und ich habe viel erlebt in dieser Zeit,doch auch damals wurde den Senioren einiges geboten, Feste, gemütliches Kaffeetrinken, Ausflüge usw., seinerzeit noch komplett durch und von den Pflegekräften organisiert. So etwas ähnliches wie Bezugspflege gab es damals auch schon, nur nannte es sich Gruppenpflege; man war dann für die kleinen und größeren wünsche der Bewohner zuständig, auch außerhalb seiner Dienstzeit kleinere Einkäufe usw., In all den Jahren sind mir solche Dinge wie vom Team Wallraff offengelegt nicht untergekommen; im Gegenteil….übrigens wir machen desöfteren Urlaub mit einigen Bewohnern, Pflegekräfte, Betreuungskräfte fahren mit für eine 24 Stundenbetreuung, bekommen aber nur ihre reguläre Arbeitszeit bezahlt, kein separater Freizeitausgleich nichts….nun sag mir mal einen Berufsstand der für lau seine Freizeit an die reguläre Arbeitszeit hängt….

  2. Astrid Münstermann

    Hallo ich bin Astrid und arbeite seit 198 in der Pflege in unterschiedlichsten Bereiche,also stationär/ambulant.Als Pflegehelfer angefangen dann als Exam.Altenpflegerin nach einigen Jahren die Weiterbildung WBL absolviert.Seit 3 Jahren jetzt als Gruppenleitung in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung.Ich habe viele Erfahrungen sammeln dürfen positiv wie negativ…die negativen seiten haben leider überwiegt da es auch in der Altenpflege nur um Geldmacherei geht.Der Fisch stinkt immer am Kopf und das ist das hauptproblem in der Pflege da müsste besser hingeschaut werden wer denn da auf so einer Chefetage alles sitzt.Die Arbeit an sich hat mir immer Spass gemacht und da überwiegen die positiven Dinge das was man vom Menschen selbst zurück erhält diese Erfahrungen gibt es nur im sozialen Bereich und wären die Rahmenbedingungen anders wäre es der schönste Job den man haben könnte.Für mich ist er es auf jeden Fall.Liebe Grüsse und viel Erfolg wünscht Astrid Münstermann….und toll das Du diesen Artikel geschrieben hast!

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